Der Ökumenische Gottesdienst ist mittlerweile ein fester Bestandteil bei der Sonnenbühler Hockete, einem jährlichen Dorffest, das 2025 durch das Jubiläum „50 Jahre Gemeinde Sonnenbühl“ ein besonderes Gepräge hatte.
Der Wetterbericht verhieß Dauerregen – nicht unbedingt eine gute Voraussetzung für den Ökumenischen Gottesdienst im Freien. Es war ein Wunder, dass es rechtzeitig aufhörte zu regnen und pünktlich zum Gottesdienst die Sonne schien.
Nahezu 300 Gottesdienstteilnehmer aus allen Sonnenbühler Teilorten versammelten sich vor der Festbühne, wo der Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde Sonnenbühl mit einem kraftvollen musikalischen Auftakt den Gottesdienst einleitete.
Der ökumenische Gottesdienst wurde von Pfarrer Dr. Simon Wandel und Vikarin Lydia Keller von der Evangelischen Landeskirche, Martina Eicher von der katholischen Kirche, Pastor Daniel Mann vom Christlichen Zentrum Sonnenbühl sowie von Evangelist Marco Allmendinger, dem Gemeindevorsteher der örtlichen Neuapostolischen Kirche, gestaltet.
Im Zentrum standen die Ich-bin-Worte Jesu Christi, die anhand des Liedes „Du bist der Weg und die Wahrheit und das Leben“ näher beleuchtet wurden. Dieses Lied wurde im Anschluss an die Predigt mit Unterstützung des Posaunenchors von der ganzen Gemeinde gesungen und somit das Bekenntnis zu Jesus Christus musikalisch bekräftigt. Der Chor der Neuapostolischen Gemeinde setzte mit zwei Liedern einen weiteren musikalischen Akzent im Ablauf der ökumenischen Begegnung.
Das Miteinander der Sonnenbühler Christen wurde von allen Beteiligten als große Bereicherung empfunden und war im Nachgang noch das Thema manch wertvoller Gespräche.