Unter diesem Motto machten sich am Ostermontag, 01.04.2024 rund 80 Christinnen und Christen der vier Kirchen der ACK in Pliezhausen auf den Weg. Beginn war in der evangelischen Martinskirche.
Nach einem frohen Osterlied hieß Pfarrerin Julia Kling mit dem verbindenden Gruß „der Herr ist auferstanden!“ alle willkommen. In einem Anspiel brachten die zwei Jünger auf dem Weg nach Emmaus all ihre Zweifel und Fragen nach dem Tod Jesu vor. Hier hatten meditativ auch unsere Fragen und Sorgen von heute ihren Platz.
Es ging weiter in die katholische St. Franziskus Kirche. Mit dem Lied „Zwei Jünger gingen voll Not und Zweifel, traurig war ihr Gesicht, doch da kam einer, der ging mit ihnen und plötzlich da wurde es Licht…“ stimmte Pfarrer Dietmar Hermann in den nächsten Abschnitt der Emmausgeschichte ein:
Warum wissen wir nur einen Namen? Vielleicht weil der zweite namenlose Jünger jede/r Einzelne von uns sein kann! Wie handelt Jesus? Er fragt, er ist mit ihnen unterwegs! Modern gesprochen, er macht Einzelseelsorge an neuen Orten und dies mit ganz viel Geduld!
Vor der evangelisch-methodistischen Friedenskirche stimmte Pastor Thomas de Jong auf das Brot brechen und damit ganz mit Jesus verbunden sein ein. Erst nach dieser Einstimmung betraten wir die Kirche, wo dieses Verbundensein der Abendmahlsgemeinschaft an Gruppentischen mit Traubensaft und Brotstücken gefeiert und nachempfunden werden konnte.
Weiter ging es in die neuapostolische Kirche. Dort stellte Hirte Jens Hauke Sippel zum Schluss der Emmaus-Geschichte den Auftrag Jesu, Zeugen seiner Auferstehung zu sein, in den Mittelpunkt. In kleinen Gesprächsrunden war die Einladung zum Austausch über das eigene Zeugnis, von den eigenen Ostererlebnissen. Anschließend sprach Thomas de Jong als ACK-Vorsitzender ein Grußwort anlässlich der erst kürzlich vollzogenen Vollmitgliedschaft der NAK Pliezhausen in der ACK Pliezhausen und betonte darin, wie gut sich die vier christlichen Gemeinden im Ort bei gemeinsamen Projekten ergänzten (siehe separater Bericht).
Den Abschluss des Osterweges bildete ein Zusammensein bei Kaffee und Kuchen, zu dem die neuapostolische Kirchengemeinde eingeladen hatte. Auf einem Bild, das den gemeinsamen symbolischen Weg darstellt, konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihrem Fingerabdruck einbringen.
Es war wieder eine rundum gelungene, schöne Gemeinschaftserfahrung und ökumenisch gelebtes Christsein!