Am Sonntag, 22.10.23, kam Apostel Jürgen Loy nach Pfullingen, um mit der Gemeinde Gottesdienst zu feiern. Dazu eingeladen war die Gemeinde Eningen u.A.
Der Apostel legte seiner Predigt einen Vers aus dem Johannesevangelium zu Grunde: „Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.“ (Johannes 3,18). Der Satz stammt aus einem Gespräch Jesu mit Nikodemus, einem frommen und hochrangigen jüdischen Religionslehrer, der ihn gefragt hatte, was er tun muss, um das ewige Leben zu erlangen. Jesu Antwort war ganz klar und einfach: du kannst nichts selbst tun. Einzig der Glaube an Jesus Christus lässt die Rettung erfahren – und auch dieser Glaube ist ein Geschenk „von oben“.
Insbesondere im Hinblick auf die weltpolitische Lage aber auch bei manchem persönlichen Geschehen liegt die Frage nahe, wo denn der Retter sei. So war auch zu damaliger Zeit die Hoffnung des jüdischen Volkes, dass der Messias kommt und die Welt rettet. Aber Jesus brachte klar zum Ausdruck, dass sein Reich nicht von dieser Welt ist und dass er nicht als Befreier von der Römischen Besatzung gekommen ist. Neu geboren werden aus Wasser und Geist ist die Voraussetzung dafür, Rettung und das ewige Leben zu erlangen.
Zu einem weiteren Predigtbeitrag wurde der Bezirksvorsteher Christian Probst gerufen. Danach durfte das jüngste Gemeindemitglied in der Heiligen Versiegelung Geist Gottes empfangen.
Der Gemeindechor umrahmte den Gottesdienst musikalisch.