… so lautete das Bibelwort aus 1. Könige 19, 7, welches als Predigtgrundlage am Sonntag, 8. März 2026, im Bezirks-Seniorengottesdienst verwendet wurde.
Bezirksältester Christian Probst, der diesen Gottesdienst durchführte, verwies darauf, dass die Geschichte Elias sehr wohl auch heute „unsere“ Geschichte sei. Auch wir erleben Phasen der Sorgen, der Ängste usw. Aber – so der Appell des Ältesten : „Auf Gott, deinen Vater, ist heute und auch morgen Verlass!“
Bezugnehmend auf die Worte im Eingangslied: „Schreibe selbst das Wort des Lebens, tief in unsre Herzen ein!“ zeigte der Älteste: „Herz“ stehe in der Bibel nicht in erster Linie für Gefühle, sondern es zeige den Ort, an dem der Mensch seine Entscheidungen trifft. Gott möge uns immer helfen, Entscheidungen auf der Grundlage des Wortes und mit Blick auf das ewige Leben zu treffen.
In seinen Ausführungen schilderte der Älteste ausführlich das Geschehen des Propheten Elias, der erschöpft vor allen Sorgen und Herausforderungen in die Wüste floh. Der Engel des Herrn brachte ihm zunächst Brot und Wasser. Diese erste Hilfe, die ihm Gott bereitet hatte, war also eine „Soforthilfe“ in einer Notsituation. Übertragen auf uns zeige dies, dass wir in größter Not und Belastungen nicht alleine sind. Gott ist da! Wichtig sei, immer im Gespräch mit Gott zu bleiben.
Der Engel erschien Elia ein zweites Mal und sagte: „Stehe auf und iss, denn du hast einen weiteren Weg vor dir!“ Diese zweite Hilfe brachte ihm die Kraft für die lange Wanderung 40 Tage und Nächte durch die Wüste. Auch dies könne man für uns übertragen: Gott schenkt immer neue Glaubenskraft, zur Bewältigung aller Herausforderungen.
„Steh auf und iss“ – diese Worte sind praktisch und symbolisch zu verstehen. Gott kennt unsere geistigen, seelischen und körperlichen Bedürfnisse. Er schenkt immer wieder neu Kraft zum Weg, der vor uns liegt. Vertrauen wir darauf, dass Gott in der größten Enttäuschung oder in einer schwierigen Situation immer der Nächste ist. Oft hilft er nicht so, wie wir uns wünschen und dies gerne sofort erfahren würden, aber wir erhalten dann immer neue Stärkung des Glaubens. Oft dürfen wir durch Wort, durch Liebe, durch den Blick auf bereits Erlebtes Zuspruch erhalten. In der größten Belastung erfahren wir die größte Nähe Gottes!
Der stellvertretende Bezirksvorsteher, Bezirksevangelist Claus-Peter Wagner verwies in seinen Ausführungen auf den Sinnspruch: „Wer schreibt, der bleibt!“ Schreiben wir das Wort Gottes immer fest in unsere Herzen. Für uns sei es immer wichtig, im Gottesdienst die Gemeinschaft mit Bruder und Schwester erleben zu können. Im Heiligen Abendmahl erhalten wir die nötige Kraft, denn der Weg vor uns ist groß.
Abschließend richtete der Bezirksälteste noch seinen Dank an die Senioren. Als Beispiel nannte er unter anderem ihr Vorbild im felsenfesten Glauben und im steten Gottvertrauen.
Zur musikalischen Umrahmung trug der Seniorenchor der Bezirke Reutlingen und Nürtingen bei. Ebenso erfreute ein Ensemble mit ihren einfühlsamen Vorträgen mit Klavier, Cello und Fagott.