Einen Gottesdienst mit bewegendem Schwerpunkt feierte Apostel Jürgen Loy am Mittwoch, 6. August 2025 in der Mähringer Kirche: der Gemeindevorsteher Evangelist Thomas Walker und Diakon Lutz Seiler gingen in den wohlverdienten Ruhestand. Als neuer Vorsteher wurde Priester Jens Hahn beauftragt.
Apostel Loy legte dem Gottesdienst zwei Verse aus dem Johannesevangelium zugrunde: „Noch viele andere Zeichen tat Jesus vor seinen Jüngern, die nicht geschrieben sind in diesem Buch. Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr, weil ihr glaubt, das Leben habt in seinem Namen.“ Johannes 20,30.31.
Diese Bibelstelle gilt als „Nachwort“, während die ersten Zeilen des Evangeliums als Prolog bezeichnet werden. Sieben Zeichen Jesu beschreibt das Evangelium, beginnend mit dem Wunder bei der Hochzeit in Kana, ein „spektakuläres Wunder“. Es zeigt: wenn wir Jesus zu uns einladen, wird er selbst unser Gastgeber sein. Das letzte beschriebene Zeichen ist die Auferweckung des Lazarus. Jesus Christus ist Herr über Leben und Tod. Das Textwort des Gottesdienstes lässt erkennen, dass die Geschichte Jesu noch nicht zu Ende ist, sie wird durch den Glauben zu deiner persönlichen Geschichte.
Zum letzten Beitrag in seiner aktiven Zeit wurde der Gemeindevorsteher aufgerufen. Er gab der Gemeinde die letzten Worte der Heiligen Schrift mit auf den Weg: „Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen!“ (Offenbarung 22,21).
Auch Bischof Matthias Grauer wurde zu einer weiteren Wortverkündung gerufen
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls versetzte Apostel Loy Evangelist Thomas Walker und Diakon Lutz Seiler in den Ruhestand. Er dankte dem Diakon für seinen vielseitigen Einsatz und seine wertvolle Arbeit, die er seit 1981 geleistet hat. Evangelist Walker, seit 1999 Vorsteher der Gemeinde Mähringen, wurde für seine herzliche und authentische Art der Glaubensvermittlung und langjährige Leitung der Gemeinde gedankt.
Als neuer Vorsteher wurde Priester Jens Hahn beauftragt, der die Gemeinde nun zusammen mit der Nachbargemeinde Kusterdingen leiten wird. Beide Gemeinden kooperieren bereits seit vielen Jahren.
Vielfältige musikalische Beiträge von Orgel/Klavier, gemischtem Chor, Gemeindeorchester und den Kindern der Gemeinde umrahmten den Gottesdienst.
Im Anschluss waren die Anwesenden zum Verweilen im Untergeschoss eingeladen, zu einer kleinen Stärkung und Austausch von Erinnerungen.