Am Sonntag, 21.4.24, feierte die Gemeinde Rommelsbach einen Festgottesdienst zu ihrem 100jährigen Jubiläum.
Bischof Matthias Grauer legte seiner Predigt das Bibelwort aus Epheser 1, 22.23 zugrunde: „Und alles hat er unter seine Füße getan und hat ihn gesetzt der Gemeinde zum Haupt über alles, welche sein Leib ist, nämlich die Fülle dessen, der alles in allem erfüllt.“
Dankbar blickte der Bischof zurück auf die Anfänge der Gemeinde, auf die Tatkraft und Großzügigkeit der Glaubensgeschwister in der Gründerzeit. „Wenn wir erkennen, was Gott alles an uns tut, dann sind wir zu so vielem fähig, was unsere Glaubensmütter und Glaubensväter auch alles gewirkt haben.“ Weiter sagte er, dass die Gemeinde durch Jesus Christus die Fülle hat dessen, der alles in allen erfüllt. Trotz herausfordernder Zeiten, galoppierender Inflation und Arbeitslosigkeit hat die Gemeinde in den Gründerjahren 2023/2024 die Fülle aus Jesus Christus gehabt, hat es ihr im Geistlichen an nichts gefehlt.
Die Zeit heute scheint anders, geprägt von Mangeldenken, und doch hat Gott alles gegeben, um die Fülle des Gemeindelebens zu erfahren, uns davon getragen und umgeben zu fühlen. Die Vorbereitung auf die Wiederkunft Christi soll im Mittelpunkt stehen.
In einem kurzen Rückblick in die jüngere Vergangenheit erwähnte Bischof Grauer den Zusammenschluss der Gemeinden Altenburg und Rommelsbach 2015 und die Zusammenführung der Gemeinden Rommelsbach und Sondelfingen im Jahr 2022. Im zweiten Kapitel schreibt Paulus an die Epheser: „Denn er ist unser Friede, der aus beiden eins gemacht hat und hat den Zaun abgebrochen, der dazwischen war.“ Es ist eine Gabe, so der Bischof weiter, einen Zaun abbrechen zu können.
Zum Abschluss gab Bischof Grauer der Festgemeinde als Grußwort den Schluss des Epheserbriefes mit: „Friede sei mit den Brüdern und Schwestern und Liebe mit Glauben von Gott, dem Vater, und dem Herrn Jesus Christus! Die Gnade sei mit allen, die unsern Herrn Jesus Christus lieben – in Unvergänglichkeit.“ (Epheser 6, 23.24).
Zu weiteren Predigtbeiträgen wurden der Bezirksälteste Christian Probst und seine beiden Stellvertreter gerufen.
Nach dem Gottesdienst waren alle Anwesenden zu einem Stehempfang eingeladen, bei dem manche Erinnerung ausgetauscht werden konnte. Eine Festschrift, die die Chronik der drei Ursprungsgemeinden und ein Grußwort des Bezirksapostels enthält, wurde verteilt.