Sonntag, 26.11.23: der letzte Sonntag im Kirchenjahr steht im Zeichen des Gedenkens an die im zurückliegenden Jahr Verstorbenen. In Ohmenhausen geschieht dies in ökumenischer Verbundenheit auf dem Friedhof.
Alle drei am Ort ansässigen Kirchengemeinden feiern diese Gedenkstunde gemeinsam. Mit Liedern, Gebeten und einer Predigt kommen am Totensonntag –auch Ewigkeitssonntag genannt – am frühen Nachmittag Hinterbliebene und Gemeindemitglieder zusammen, um Trost zu finden und ihrer Verstorbenen zu gedenken. Die Namen derer, die in den zurückliegenden 12 Monaten aus den drei Gemeinden verstorben sind, werden genannt, Kerzen angezündet. Nach der Feierstunde besteht die Möglichkeit, unter den Klängen des evangelischen Posaunenchors die Gräber zu besuchen. Und weil Gemeinschaft auch zum Leben dazugehört, wie Pastoralassistentin Tamara Rapp (katholische Gemeinde) in ihrer Predigt erwähnte, waren alle in das nahegelegene katholische Gemeindezentrum zu Kaffee, Kuchen, Gesprächen und Austausch geladen.
Für die neuapostolische Gemeinde war der Vorsteher, Priester Alexander Pfäffle, aktiv beteiligt, die evangelische Seite war vertreten durch ihren Pfarrer Heiko Zürn.